Freunde der Vinothek e.V.
Jule Mayr – Teil 2
Trotz der hohen Mehrfachbelastung hat sich Jule Mayr auf das Amt als Württembergische Weinhoheit beworben und wurde nach umfangreicher Fachbefragung durch das Jurorengremium am 23. November 2023 in Massenbachhausen zur Württembergischen Weinprinzessin gekürt. Sie beschreibt dieses Jahr durch die vielen Sondertermine, die sie in der gesamten Bundesrepublik zu erfüllen hatte, als das anstrengendste Jahr ihrer noch jungen Karriere. „Ich konnte das nur leisten, da mein Arbeitgeber mich großzügig unterstützt hat.“ Sie war allein viermal in Berlin und übertrug dort ihre Leidenschaft für den Württemberger Wein bei großen Veranstaltungen wie beispielsweise der Stallwächterparty der Baden-Württembergischen Landesvertretung.
Zum Ende ihrer kurzweiligen Ausführungen bekannte Jule Mayr, dass es ihr bei den vielen Repräsentationsaufgaben manchmal schwer gefallen sei, sich bei politischen Themen zum Weinbau zurückzuhalten. Die vielen Einschnitte, Vorschriften und Veränderungen für jeden einzelnen Winzer und der Umbruch in der gesamten Weinbranche, dessen Folgen heute noch nicht absehbar seien, mache schon heute den Weinerzeugern große Sorgen und mancher denke über ein Aufhören nach. Dennoch strahlte die Referentin große Zuversicht und ein überdurchschnittliches Engagement für die Zukunft des württembergischen Weinbaus aus. Der anschließende kräftige Applaus unterstrich die Aussagen eines Zuhörers, dass die Weinbranche „genau solche engagierten jungen Menschen wie Sie, Jule Mayr, braucht!“
Bild und Text: Hannelore Tiedke
- Jule Mayr – Teil 2